Neuinstallation von OS X Yosemite

Die Neuinstallation von OS X Yosemite auf meinem Arbeitsrechner war bitter notwendig. Durch die Upgrades von Mountain Lion über Snow Leopard zu Yosemite und diversen Installationsorgien mit Macports und später dann Homebrew hat sich einfach viel Schrott im System gesammelt und die Bedienung wurde zur Kaffeepause.
Also, Backups dreifach geprüft, Dissertation mehrmals gesichert und los gings!

Alles Gut!

Vorerst die gute Nachricht: Die Neuinstallation lieft problemlos über die Bühne, der Rechner ist wieder fix zu bedienen und meine Daten sind wieder auf dem Rechner. Und das Wichtigste: Meine Dissertation kompiliert. puh

Backups, Backups, Backups

Ich habe meine Daten vielfältig gesichert: Als Kopien auf dem heimischen NAS und dem Fileserver vom Lehrstuhl. In der TimeMachine auf dem heimischen NAS und auf dem Fileserver vom Lehrstuhl. Und zu guter Letzt in diverser git-Repositories, die ebenfalls auf dem heimischen NAS und dem Fileserver vom Lehrstuhl gespiegelt sind. Sicher ist sicher…
Zu guter Letzt habe ich meine Profile von Mozilla Thunderbird und Mozilla Firefox gesichert.

Neuinstallation und Updateorgie

Vor der Neuinstallation musste der Installer auf einen bootfähigen USB-Stick gebannt werden. Informationen dazu gibt es zahlreich wie Sand am Meer. Die Neuinstallation selbst lief unspektakulär ab; Einzig dem Formatieren der Festplatte währte ein kurzes Bangen „Hab ich auch wirklich alles gesichert?“ bei. Die Updateorgie a la Microsoft habe ich zum Glück nicht erleben müssen. Es wurde lediglich ein (kombiniertes) Update von etwa 2.8 GB installiert.

Wie neu!

Nervig an einer Neuinstallation ist, dass die ganzen Einstellungen und Programme verloren sind.1 Aber nach etwa einer Stunde war alles Wichtige wieder installiert: Homebrew, ruby, git, vim, TeXLive, Thunderbird und Firefox, das Tastaturlayout NEO. Ein Traum.

Es hat sich gelohnt.

Ich habe ein frisches System ohne Überreste alter Software und es bedient sich wirklich spürbar schneller. Die Einrichtung ging zudem schneller als gedacht über die Bühne und ich bin wieder produktiv.

  1. Ok, das ist eine Lüge. Nutzt man die TimeMachine zur Installation des Systems, ist natürlich — soweit gespeichert — alles wieder da.